Mia und Jürgen

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Pünktlich zu Weihnachten meine nicht neue, so ähnlich vielleicht aber hochaktuelle Weihnachtsgeschichte. Fragt euch gern beim Lesen, wie Corona und Lockdown diese Geschichte verändern könnten: 

KURZGESCHICHTE. Mein Name ist Jürgen. Ich bin Alkoholiker, trocken seit Weihnachten letzten Jahres. Tot saufen wollte ich mich. Warum auch nicht? Alles hatte ich verloren: meinen Job, meine Frau, meine Träume, meinen Stolz. Es kam anders. Diese junge Dame brachte mir Hoffnung im Untergang. Ihre Geschichte. Bitte, Mia … 

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Die Vollendung

Im Offenen Schreibcafé motivieren und inspirieren Sabrina Juschka und ich uns gegenseitig. Hier der zweite Teil unseres Gemeinschaftswerks, dass meine Kurzgeschichte „Unvollendet“ wunderbar vollendet:  

„Tomaten für Elise“ von Sabrina Juschka

Lena stockte der Atem. Sie fühlte sich plötzlich wie ein kleines Licht in einem riesigen Universum, in das sie nicht hingehörte. Dies war nicht ihre Welt. Sie kratzte ihr letztes bisschen Mut zusammen und drückte auf die vergoldete Klingel. Die Vollendung weiterlesen

Unvollendet

Wie aus einem Schubladenprojekt ein Gemeinschaftswerk wurde: Vor einer Weile schrieb ich die hier folgende „Unvollendet“-Kurzgeschichte. Im Offenen Schreibcafé ließ sich Sabrina Juschka davon zu einer Fortsetzung inspirieren. Unsere Schreibstile passen echt gut zusammen, überzeugt euch selbst in diesem Beitrag und dem danach: 

Mias Hände zitterten, als sie ihr Feuerzeug an Sol Steins Werk „Über das Schreiben“ hielt. Die Flamme war kurz davor, sich von dem Wälzer einschüchtern zu lassen. Das zischende Zitronengelb verkümmerte zu einem müden Marineblau. Die Kraft des geschriebenen Wortes war stärker als die Hitze des Feuers. Kein Wunder, das Buch enthielt nicht ihre Worte, sondern die eines erfolgreichen Autors. Worte, die sie oft zum ‚besseren‘ Schreiben motiviert hatten. Worte, an die sie geglaubt hatte. Jetzt nicht mehr. Unvollendet weiterlesen